Rang: Freie Kriegsmaid

Posten: Kriegstreiberei, Zeugmeisterei, Feldscher,
 

 

 

Die Zeit bevor Marian Fenice Rancoeur dem Schwarzen Löwen begetreten ist:

 

Voller Name: Marian Fenice Rancoeur

Eltern: -

Geboren: 1346

 

Geboren wurde ich in den letzten Tagen der Jahrung 1346. Verständlicherweise sind meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit gering. Doch anhand von Erzählungen weiß ich euch zu berichten was meine Geschichte ist.

Ich lebte wohl die ersten Monate mit meinen Eltern auf unserem Hof in der Nähe von Calais, doch die Schlachten der Engländer und Franzosen kamen immer näher. In den Tumulten der Kämpfe wurde der Hof meiner Eltern niedergebrannt. Bei dem Versuch unser weniges Hab und Gut zu retten sind meine Eltern mitsamt allem was wir hatten verschieden.

Ein desertierter französischer Soldat fand mich in ein kleines Bündel gewickelt und im Gesträuch versteckt und nahm mich auf. Seinen wirklichen Namen hat er mir nie verraten, aus Angst ihm könne seine Fahnenflucht zum Verhängnis werden. Doch auch ohne seinen Namen zu kennen kümmerte er sich gut um mich und gab mir schließlich meinen Namen.

Er brachte mir alles bei was ich zum Leben brauchte und wir kamen zu Recht auf unserer Flucht durch die Lande. Er lehrte mich wie ich mich mit einem Schwert verteidigen konnte. Wie ich mir Lohn und Brot verdienen konnte als Tagelöhner. Und wie ich mich notfalls auch mit nicht ganz rechtschaffenen Mitteln über Wasser halten konnte.

Doch leider verließ auch er mich viel zu früh, sodass ich schon in jungen Jahren auf mich allein gestellt war. Da ich es nicht anders kannte zog ich Jahr für Jahr weiter durch die Lande. Mein Weg führte mich an der Grenze Frankreichs entlang und durch das halbe Heilige römische Reich bis ich schließlich in der hiesigen Gegend landete. Es gefiel mir hier und da meine Vorräte aufgebraucht waren suchte ich mir Arbeit  auf einem der Höfe.

Wie ich anderen Gegenden auch war die Arbeit sehr kräfteraubend, doch hier saß man nach getaner Arbeit noch oft zusammen um sich mit Wein und Met die Abende zu vertreiben. So kam es eines Abends, dass ich Raghnall begegnete. Er war trotz seines Ochsenrings in der Nase ein sehr ansehnlicher, kräftiger Bursche. Schon unsere erste Nacht verbrachten wir gemeinsam und es sollte nicht die letzte sein.

In den nächsten Tagen unternahmen wir viel und schon nach wenigen Wochen nahm er mich mit an einen uns allen wohl bekannten Ort, dem Lager des Söldnerhaufen des schwarzen Löwen. Da gerade Trainingszeit war wurde ich gleich dazu aufgefordert mitzumachen. Nach mehreren zögerlichen Versuchen habe ich es doch gewagt und konnte noch einiges von unserem Hauptmann lernen. Viele ereignisreiche Tage später war ich angekommen in meiner neuen Heimat und Familie.

 

Marian Fenice Rancoeur